Belege nach Kategorie

Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM): die öffentlichen Belege zu jedem Anbieter

Kurz gesagt

nexalign veröffentlicht Belege zu 14 Anbietern aus der Kategorie Identitäts- und Zugriffsmanagement: 350 Einträge insgesamt, davon 232 (66 Prozent) aus staatlichen Schwachstellenregistern und 34 aus öffentlichen Fachdiskussionen. Jeder Eintrag nennt und verlinkt die Quelle, aus der er stammt. Diese Seite gibt wieder, was zu jedem einzelnen Anbieter dokumentiert ist. Sie stellt keine Rangfolge auf: Welcher Anbieter der richtige ist, hängt an Kriterien, die in Ihrer Entscheidung liegen und nicht im Anbieter.

Anbieter

14

mit veröffentlichten Belegen

Belege

350

mit Quelle und Datum

Aus Registern

232

NVD, ENISA, CISA, BSI

Zuletzt geprüft

31. Juli 2026

Quellen erneut abgefragt

Die Anbieter, so wie sie in den Quellen stehen

Sortiert nach dem Umfang der Belege. Diese Zahl sagt, wie viel über einen Anbieter veröffentlicht wurde, nicht wie gut er ist. Viele Einträge deuten meist auf ein weit verbreitetes Produkt mit einem aktiven Offenlegungsprozess hin. Die Spalte Registereinträge zeigt die Zahl so, wie sie in den Schwachstellendatenbanken steht. Wie viele davon sich einem namentlich benannten Produkt zuordnen lassen, klärt die Seite des jeweiligen Anbieters.

AnbieterBelegeRegistereinträgeDiskussionenNeuester Eintrag
Okta83351624. Juli 2026
Microsoft Entra ID4128917. Juli 2026
Auth03627617. Juli 2026
Ping Identity3429127. Juli 2026
Omada Identity2826017. Juli 2026
ForgeRock2621022. Juli 2026
OneLogin2215217. Juli 2026
RSA SecurID2216003. Juli 2026
SailPoint1914017. Juli 2026
Thales SafeNet148017. Juli 2026
EmpowerID92017. Juli 2026
Saviynt85017. Juli 2026
Duo Security65003. Juli 2026
SecureAuth21004. Juni 2026

Wie diese Tabelle zu lesen ist

Die Spalten zählen veröffentlichtes Material, sie bewerten nicht. Zwei Zeilen voneinander abzuziehen ergibt zwar eine Zahl, aber keine Aussage: Die Schwachstellenregister benennen Anbieter unterschiedlich konsequent, unter einer Marke steckt mal ein einzelnes Produkt und mal ein ganzes Portfolio, und die Aufmerksamkeit der Sicherheitsforschung verteilt sich ungleich.

Was eine Beschaffung tatsächlich entscheidet, fehlt hier bewusst: Preis, Vertragsbedingungen, der Geltungsbereich eines Zertifikats und die Frage, wie sich das Produkt neben den Systemen verhält, die bei Ihnen bereits laufen. Das gehört in die Dokumentation Ihrer Entscheidung, nicht auf eine öffentliche Seite.

Fragen, die diese Seite beantwortet

Zu welchen Anbietern aus dem Bereich Identitäts- und Zugriffsmanagement veröffentlicht nexalign Belege?

Zu 14, alle auf dieser Seite mit dem Umfang ihres Belegbestands. Sie stehen hier, weil in dieser Kategorie Entscheidungen anstehen, nicht weil einer von ihnen darum gebeten oder dafür gezahlt hätte. Die Liste ist weder eine engere Auswahl noch ein Marktüberblick: Ein Anbieter erscheint, sobald sein Bestand entweder einen Eintrag aus einem Schwachstellenregister enthält oder eine öffentliche Diskussion, die ihn im Titel nennt.

Welcher Anbieter im Bereich Identitäts- und Zugriffsmanagement ist der beste?

Das beantwortet diese Seite nicht, und es lohnt sich, genau zu sagen warum. Am besten ist immer nur relativ zu einer Entscheidung: Welche Kriterien zählen, wie schwer jedes wiegt, was ein Ausschlusskriterium ist und neben welchen Systemen das Produkt laufen muss. Das sind Eigenschaften des Käufers, nicht des Anbieters. Jede öffentliche Rangfolge unterstellt deshalb stillschweigend die Gewichtung von jemand anderem. Was Sie hier stattdessen bekommen, ist der Belegbestand zu jedem Kandidaten, mit der Quelle an jedem Eintrag.

Wie viele Schwachstellen sind zu Anbietern im Bereich Identitäts- und Zugriffsmanagement dokumentiert?

232 Einträge über alle 14 Anbieter hinweg stammen aus den Schwachstellenregistern, das sind 66 Prozent der 350 Belege in dieser Kategorie. Das ist die Zahl so, wie sie in den Registern steht. Wie viele davon sich wirklich einem namentlich benannten Produkt eines Anbieters zuordnen lassen, wird je Anbieter geprüft und auf dessen Seite ausgewiesen. Denn ein Registereintrag, der ein Unternehmen nur erwähnt, ist keine Schwachstelle in dessen Produkt.

Heißen mehr Meldungen, dass Produkte im Bereich Identitäts- und Zugriffsmanagement unsicherer sind?

Nein, diese Lesart dreht die Bedeutung um. Ein Register hält fest, was Forschende gefunden und was der Anbieter offengelegt hat. Ein weit verbreitetes Produkt mit einem funktionierenden Offenlegungsprozess sammelt deshalb mehr Einträge als eines, das niemand prüft. Eine niedrige Zahl kann genauso gut für eine kleine Installationsbasis stehen, für ein junges Produkt oder für einen Anbieter, der wenig veröffentlicht. Genauer hinsehen lohnt sich bei der Zahl der Einträge im CISA-Katalog bekannt ausgenutzter Schwachstellen, die je Anbieter ausgewiesen wird.

Was fehlt im Belegbestand zu Identitäts- und Zugriffsmanagement?

Preise, Vertragsbedingungen, Kündigungsfristen und Supportzusagen, denn die stehen in keinem öffentlichen Register. Und der Zertifizierungsstand muss immer gegen das aktuelle Zertifikat und seinen Geltungsbereich geprüft werden. Nichts davon steht auf diesen Seiten.

Das Feld zu überblicken, ist der leichtere Teil

Schwieriger wird es, diese 14 Belegbestände an Kriterien zu messen, mit denen Ihr CISO, Ihr CFO und Ihre Revision gleichermaßen leben müssen. DecisionOS arbeitet mit denselben Belegen, bewertet sie anhand der Kriterien Ihrer konkreten Entscheidung und erstellt daraus ein Memo, das auch später noch trägt.

Alle Anbieter im Belegindex

Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM): Anbieter im öffentlichen Belegindex | DecisionOS by nexalign